Berliner Landesliste für Bundestagswahl aufgestellt

Die Aufstellung der Landesliste fand im Baumhaus in Berlin-Wedding statt. Von den rund 35 Anwesenden stellten sich 13 Personen als mögliche Kandidaten für die Landesliste vor. Die Reihenfolge der jeweils 7-minütigen Kandidaten-Vorstellung wurde ausgelost. Eine besondere Vorstellung eines Kandidaten fand per zuvor eingereichter Videobotschaft statt, da sich die Person zu gegebener Zeit im Ausland befand.

Nachdem sich alle Kandidaten der anwesenden Öffentlichkeit vorgestellt hatten, wurde ein Meinungsbild per Bewertungsbogen erhoben. Die Auswertung ergab eine zur Diskussion stehende Reihenfolge der Landesliste. Da keine Einwände geäußert wurden, kam es anschließend zur geheimen Wahl durch die acht anwesenden in Berlin ansässigen Mitglieder des Bündnis Grundeinkommen ( BGE ) über die Landesliste Berlin. Die durch das Meinungsbild entstandene Reihenfolge der Kanditaten-Liste wurde einstimmig vor den Augen der anwesenden Öffentlichkeit in geheimer Wahl beschlossen.

Die Landesliste für Berlin des Bündnis Grundeinkommen ( BGE ) Landesverband Berlin ( LV Berlin ) stellt sich wie folgt dar:

1. Victoria Meneses, Wirtschaftswissenschaftlerin, BGE*
2. Cosima Kern, Studentin, BGE*
3. Robert Ulmer, Sozialphilosoph, BGE*
4. Marcel Merle, Betriebswirt, BGE*
5. Wolfgang Wimmer, Mediencoach, BGE*
6. Stefan Mekiffer, Autor, parteilos
7. Konstantin Stavridis, Unternehmer, parteilos
8. Carl-Richard Klütsch, Unternehmensberater, BGE* und BbG**
9. Georg Zenker, Rechtsanwalt, parteilos
10. Holger Schönhardt, freier Dozent, parteilos
11. Stefan Michler, Kaufmann, parteilos
12. Michael Toku-Shin Drebs, Rentner, parteilos
13. Cita Karolina Steuer, Gärtnerin, parteilos

*Bündnis Gundeinkommen – kurz: BGE – Die Grundeinkommenspartei  [ München ]
**Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen e.V. – kurz: BbG  [ Berlin ]

3 thoughts on “Berliner Landesliste für Bundestagswahl aufgestellt”

  1. Warum engagiert ihr euch nicht bei einer der Parteien, die sich schon für das Bedingungslose Grundeinkommen stark machen ( die Violetten, die Piraten) ? Es ist doch nicht sinnvoll die Kräfte so zu spalten und eine ein Thema Partei wurde so wieso noch nie in den Bundestag gewählt.

    1. Liebe Maria, Danke für deinen Kommentar. Diese Frage haben wir uns von Anfang an natürlich auch gestellt. Es gibt verschiedene Gründe, weshalb sich Grundeinkommensbefürworter hinter einer neuen Partei formieren. Seit vielen Jahren versuchen Verfechter das Grundeinkommens das Thema innerhalb der etablierten Parteien voranzubringen. Bislang leider ohne sichtbaren Erfolg. Im Jahr 2013 gab es einen Hoffnungsblick, als die Grünen die Einrichtung einer Enquete-Kommission zur Diskussion des Grundeinkommens in ihrem Wahlversprechen verkündeten. Leider wurde dieses Versprechen gebrochen (mehr Infos hier: https://www.grundeinkommen.de/02/10/2015/pressemitteilung-buendnis-90die-gruenen-schaffen-klarheit-absage-an-enquete-kommission-grundeinkommen.html). Auch in diesem Wahljahr scheint sich an den Einstellungen der Parteispitzen sämtlicher etablierter Parteien nichts zu ändern. Wir sehen nicht wie das Thema politisch vorangebracht wird. Daher kam es zur Gründung des Bündnis Grundeinkommen (BGE). Das BGE möchte Verfechtern des Grundeinkommens die Möglichkeit geben das Thema voranzubringen. Indem wir Aufmerksamkeit für das Thema generieren, werden Grundeinkommensbefürworter in anderen Parteien hoffentlich mehr Gehör finden. Dies würden wir sehr begrüßen. Wir sehen nicht, dass das Bündnis Grundeinkommen die Kräfte spaltet. Wir sehen vielmehr, dass das Bündnis Grundeinkommen die Diskussion ins Rollen bringt – zwischen sämtlichen Initiativen, Netzwerken und auch Parteien, in Zukunft dann hoffentlich in einer Enquete-Kommission im Bundestag. Mehr Informationen zu unserem Ziel hier: http://www.buendnis-grundeinkommen.de/programm/.

      1. Liebe Cosima, hier weitere Gründe:

        BGE-TOUR 2017 NICHT FREIGESCHALTETE KOMMENTARE
        16 Kommentare zu „Warum wir die Partei Bündnis Grundeinkommen nicht dabei haben wollen.“

        Gerhard Seedorff
        1. Mai 2017 um 10:49

        Dein Kommentar muss noch freigeschaltet werden.

        Nur Wählerstimmen, die eindeutig von den künftigen Abgeordneten als solche verstanden werden müssen, werden die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens durch den Bundestag bewirken. Darum muss jeder Befürworter, der es wirklich will, eine Partei wählen, die nur für das bedingungslose Grundeinkommen eintritt. Jede Stimme für eine Partei, die auch für andere Themen eintritt ist darum für das Grundeinkommen verloren.
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        miltonbge
        1. Mai 2017 um 13:41
        Nicht mit dabei haben wollen die Bündnispartner die neue monothematische Partei Bündnis Grundeinkommen, weil: „Wegen dieser Entscheidung verzichtet das Netzwerk Grundeinkommen auf eine Beteiligung am BGE17-Bündnis, da es die Überparteilichkeit als nicht gewährleistet ansieht. Es unterstützt aber von Fall zu Fall Veranstaltungen der Tournee.
        Das ist pure Heuchelei, denn NWR Reimund Acker ist ja selbst Spitzenkandidat der bayrischen Landesliste der BGE-Partei. Hier misst wohl der NWR mit zweierlei Maß, zumindest einer ist nicht mehr überparteilich !
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        1.Gerhard Seedorff
        2. Mai 2017 um 9:53

        Dein Kommentar muss noch freigeschaltet werden.

        Das Netzwerk Grundeinkommen und das Bündnis Grundeinkommen sind beide parteilich und zwar für das bedingungslose Grundeinkommen aber überparteilich, weil sie beide gerne Mitglieder aller Parteien in ihren Reihen aufnehmen!

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